Gerade Laibung (Neubau, Austausch mit ausgebautem Rahmen)
Der häufigste Fall. Lichte Öffnung an je drei Stellen messen, kleinstes Maß nehmen, je Seite die Fuge abziehen. Bestellmaß = Rahmenaußenmaß.
In zehn Minuten zum sicheren Bestellmaß: Öffnung an drei Stellen messen, Situation erkennen, Fuge abziehen. Die Zeichnungen zeigen, wo das Maßband hingehört, der Maßhelfer rechnet. Und wir prüfen jedes Maß, bevor produziert wird.
Putz bis Putz, je drei Stellen, kleinstes Maß.
Gerade Laibung, Vorsprung außen, Rollladenkasten, Fensterbank, Balkontür.
Fuge nach RAL abziehen — oder den Maßhelfer rechnen lassen.
Messen Sie die im Mauerwerk — von Putz zu Putz, nach Ausbau des alten Fensters. Breite oben, in der Mitte und unten; Höhe links, in der Mitte und rechts. Notieren Sie alle sechs Werte in Millimetern.
Fünf Fälle decken fast alle Häuser ab. Die Schnittzeichnungen zeigen Mauer, Fuge und Rahmen von oben bzw. von der Seite — so sehen Sie, welches Maß gemeint ist.
Der häufigste Fall. Lichte Öffnung an je drei Stellen messen, kleinstes Maß nehmen, je Seite die Fuge abziehen. Bestellmaß = Rahmenaußenmaß.
Innen ist die Öffnung breiter als außen; der Vorsprung verdeckt den Rahmen von außen. Innenmaß minus Fuge ergibt das Bestellmaß — der Rahmen muss den Vorsprung aber mindestens 20 mm je Seite hinterfassen. Beide Maße notieren.
Höhe vom Sturz bis zur Brüstung (Oberkante Rohbrüstung bzw. Unterkante der alten Fensterbank innen). Oben und unten Fuge, bei Fensterbank innen zusätzlich 30 mm Anschlussprofil abziehen.
Der Kasten bleibt. Höhe von Unterkante Kasten bis Brüstung, Fuge nur unten. Breite wie gewohnt.
Höhe ab Oberkante fertiger Fußboden bis Sturz, Fuge nur oben. Schwelle standard, barrierereduziert oder barrierefrei wählen Sie im Konfigurator.
Rechnet mit denselben Regeln wie unser Konfigurator: kleinstes Maß, Fuge nach RAL-Leitfaden, Anschlussprofil, Überdeckung am Vorsprung. Mit einem Klick geht es mit genau diesem Maß weiter.
Tragen Sie mindestens eine Breite und eine Höhe ein — das Bestellmaß erscheint sofort.
Was Fensterbauer beim Aufmaß automatisch tun — und was Heimwerker am häufigsten vergessen.
Gemessen wird die lichte Öffnung im Mauerwerk, nicht das sichtbare Maß des alten Fensters und schon gar nicht der Flügel. Der alte Blendrahmen steckt oft 20–40 mm im Putz — wer am Rahmen misst, bestellt zu klein.
Breite oben, Mitte, unten; Höhe links, Mitte, rechts. Öffnungen sind fast nie rechtwinklig — auch im Neubau nicht. Das kleinste Maß bestimmt das Fenster, die Differenz wird in der Fuge ausgeglichen.
Beide Diagonalen messen. Unterschied bis 10 mm ist normal, darüber ist die Öffnung windschief — dann lieber 5 mm mehr Fuge einplanen oder den Aufmaßservice buchen.
Beim Altbau mit eingeputztem Rahmen: an einer Stelle den Putz neben dem Rahmen bis zum Mauerwerk öffnen. Erst dann sehen Sie, wo die Öffnung wirklich endet und wie dick der Putz ist.
Im Altbau ist die Öffnung außen oft schmaler (Mauervorsprung). Beide Maße notieren — der Rahmen muss den Vorsprung mindestens 20 mm je Seite hinterfassen, sonst lässt er sich außen nicht abdichten.
Die Fuge nimmt Dämmung, Dichtband und die Ausdehnung des Profils auf. Weiß 10–15 mm je Seite, dunkle Folie 15–20 mm (RAL-Leitfaden). Zu knapp = Fenster passt nicht oder lässt sich nicht dicht einbauen. Zu groß ist kein Drama: bis 20 mm werden sauber ausgeschäumt und abgedichtet.
Soll innen eine neue Fensterbank liegen, braucht der Rahmen unten ein Anschlussprofil (30 mm). Das zieht Höhe ab. Außen braucht die Fensterbank Gefälle und läuft unter den Rahmen — beim Austausch prüfen, ob die alte außen bleibt.
Bleibt der Kasten, gehört das Fenster direkt darunter. Höhe von Unterkante Kasten bis Brüstung messen, Fuge nur unten abziehen. Prüfen, ob die Führungsschienen zum neuen Rahmen passen und der Panzer breit genug ist.
Höhe ab Oberkante des fertigen Fußbodens (Fliese, Parkett) bis Sturz. Bei Rohbau die Aufbauhöhe von Estrich und Belag abziehen. Steht der Rahmen tiefer als der Boden, hilft ein Bodeneinstandsprofil.
Kommt später ein Wärmedämmverbundsystem, soll der Rahmen in der Dämmebene oder bündig außen sitzen (höchstens ein Drittel der Dämmdicke eingerückt). Das ändert nichts am Maß, aber an der Einbaulage — bitte in der Bemerkung vermerken.
DIN links oder rechts entscheidet sich mit Blick von innen: Sitzen die Bänder links, ist es DIN links. Beim alten Fenster abschauen — meist soll die neue Tür genauso aufgehen.
Ein Foto mit angelegtem Zollstock und zwei Sätze zur Situation genügen uns zur Prüfung. Im Rheinland und in Ostwestfalen messen wir auf Wunsch kostenlos vor Ort — produziert wird erst nach Ihrer Freigabe.
Von innen auf das geschlossene Fenster schauen. Bänder links = DIN links, Bänder rechts = DIN rechts. Beim Stulpfenster wählen Sie im Konfigurator nur, auf welcher Seite der Dreh-Kipp-Flügel liegt. Die Bandseite ist preisneutral.
Blick von innen auf das geschlossene Fenster
Mindestfugenbreite für Anschlussfugen mit Dichtstoff, stumpfer Anschlag. Dunkle Oberflächen dehnen sich stärker aus und brauchen mehr Luft. Am Innenanschlag erlaubt RAL weniger — wir rechnen sicherheitshalber mit den stumpfen Werten.
| Elementlänge | Weiß | Dunkle Folie | Innenanschlag |
|---|---|---|---|
| bis 1,5 m | 10 mm | 15 mm | 10 mm |
| bis 2,5 m | 15 mm | 20 mm | 10 mm |
| bis 3,5 m | 20 mm | 25 mm | 10 mm |
| bis 4,5 m | 25 mm | 30 mm | 15 mm |
Quelle: Leitfaden zur Planung und Ausführung der Montage von Fenstern und Haustüren (RAL-Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren, ift Rosenheim).
Nach RAL-Leitfaden je Seite 10 mm (weiß, bis 1,5 m Elementlänge) bis 15 mm (bis 2,5 m); dunkle Oberflächen 5 mm mehr. Der Maßhelfer und der Konfigurator rechnen genau so. Die Fuge wird beim Einbau gedämmt und innen wie außen abgedichtet.
Von außen schauen: Läuft das Mauerwerk vor den Rahmen und man sieht nur einen schmalen Rahmenstreifen, ist das ein Innenanschlag (Mauervorsprung außen). Dann innen und außen messen und beide Werte in den Maßhelfer eintragen.
Fotografieren Sie die Öffnung mit angelegtem Zollstock (Breite und Höhe) und beschreiben Sie die Situation in der Bemerkung an der Kasse. Wir melden uns vor der Auftragsbestätigung. Im Rheinland und in Ostwestfalen messen wir auf Wunsch kostenlos vor Ort.
Nein. Maßgeblich ist immer die lichte Maueröffnung minus Fuge bzw. das Rahmenaußenmaß — nie das Flügelmaß und nicht das sichtbare Maß des eingeputzten alten Rahmens.
Das bieten wir im Shop nicht an, weil es die Glasfläche verkleinert und bauphysikalisch selten sinnvoll ist. Bauen Sie den alten Rahmen komplett aus und messen Sie die Öffnung.
Immer das Gesamtmaß des Elements. Die Teilung setzt der Konfigurator symmetrisch bzw. mit 30 % Oberlicht. Abweichende Teilungen (z. B. 40/60) vermerken Sie in der Bemerkung an der Kasse.
Auf den Millimeter notieren, aber keine Angst vor 2–3 mm Abweichung: Die Fuge fängt das auf. Entscheidend ist, dass Sie das kleinste Maß nehmen und nichts vergessen (Fensterbank, Anschlussprofil, Rollladenkasten).